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Eine ganze Schule in der Manege

Jubiläum: Elisabeth-Gymnasium feiert in dieser Woche
mit großer Zirkus-Show 150-jähriges Bestehen / Achtklässler
Tigran Petrosyan ist Deutscher Magie-Meister

Tigran Petrosyan

"Manege frei" wird es ab Donnerstag heißen, wenn Schulleiterin Manuela Weiss und Jung-Zauberer Tigran Petrosyan drei Tage lang in den Zirkus einladen.

 

Von Elisabeth-Catharina Goethe heißt es, sie sei eine Frohnatur gewesen. Und eine Frau, die Sinn für Kreativität hatte. Wahrscheinlich hätte die Mutter des bekannten deutschen Dichters daher Freude daran gehabt, was das Elisabeth-Gymnasium in dieser Woche auf dem Toulonplatz plant. Die nach ihr benannte Schule wird in diesem Jahr 150 Jahre alt - und lädt die ganze Stadt in den Zirkus ein. 

nsgesamt 350 Schüler sollen ab Donnerstag in einem eigens aufgestellten Zelt auf dem Toulonplatz auftreten - alle Lernenden der Klassenstufen 5 bis 9. "Wir wollen uns der Stadt an diesem Tag präsentieren", sagt Schulleiterin Manuela Weiss. "Und wir wollten einen Weg finden, dass alle Schüler beim Jubiläum mitmachen können."

Eine zentrale Rolle wird Tigran Petrosyan spielen. Der 13-Jährige macht nicht viel Wirbel um seine Person, aber er ist ein heimlicher Star der Schule: Seine Eltern haben schon zweimal den "Merlin", den Oscar der Zauberer, gewonnen. Und Tigran ist wie sein Bruder in ihre Fußstapfen getreten, 2011 wurde er "Deutscher Meister der Magie und Manipulation". Jahrelang ist Tigran mit seinen Eltern um die Welt gereist, hat Stars wie David Copperfield getroffen, spricht vier Sprachen fließend. Jetzt wollen seine Eltern, dass er nur noch an einer Schule lernt. Seit diesem Jahr besucht der Junge, der mit seiner Familie in Altrip lebt, daher das Elisabeth-Gymnasium.

Kraftakt für alle Beteiligten

Am Donnerstag, Freitag und Samstag steht er dann also im Zirkus auf dem Toulonplatz auf der Bühne. Im Fernsehen ist er schon aufgetreten, in der ganzen Welt hat er seine Zuschauer begeistert - trotzdem ist die Zirkusshow für den Achtklässler etwas Besonderes. "Jetzt sieht mich ja die ganze Schule", sagt der junge Zauberer. Einen Trick, bei dem er sich von Seilen und Metallketten befreit, studiert er gerade mit einigen Mitschülern ein.

Für die Vorstellungen holt sich die Schule Unterstützung vom pädagogischen Zirkusprojekt "Zapp-Zarapp". Neben den Schülern der Klassenstufen 5 bis 9 sind auch die Zehntklässler eingebunden. Noch wird fleißig geübt und am Programm gefeilt, eine Generalprobe gab es noch nicht. Das sei aber auch das Spannende an dem Projekt, sagt Schulleiterin Manuela Weiss: "Wir wollten das Programm mit allen gemeinsam entwickeln." Der Aufbau des Zirkuszelts und die Organisation der Auftritte sei zwar ein "Kraftakt", aber man habe viel Unterstützung nicht nur von Schülern, sondern auch von Eltern.

Für die Schule fällt der Geburtstag in eine Zeit, in der nach bangen Blicken in die Zukunft viele aufatmen können. Gerade wird wieder gebaut am Elisabeth-Gymnasium. Neue Fachräume sind bereits fertig, das undichte Dach des Seitentrakts wird erneuert. Für das Kollegium ist die Baustelle das schönste Geburtstagsgeschenk. Der Zustand der Schule hatte Lehrern, Schülern und Eltern Kopfzerbrechen bereitet. Vor einem Jahr hatte die Rektorin mehrmals angemahnt, dass etwas passieren müsse, damit das stark renovierungsbedürftige Gebäude nicht den Bestand der Schule gefährdet. Konkrete Planungen für eine Generalsanierung gibt es zwar noch nicht. Doch immerhin hat die Stadt die Schule beauftragt, ein pädagogisches Konzept dafür zu erarbeiten.

Dass nun viel passiert, führt die Schulleiterin auch auf einen Bewusstseinswandel in der Stadt zurück. Die für ein Gymnasium eher ungewöhnliche Struktur der Schülerschaft - mehr als 70 Prozent der Lernenden haben einen Migrationshintergrund - sei kein Hindernis, sondern eher Herausforderung und Chance zugleich, so Weiss: "Was sich in der gesamten Stadt abzeichnet, das ist bei uns schon lange angekommen.

 

TIGRAN PETROSYAN

 

Schüler in der Manege: Tigran Petrosyan lässt sich fesseln (links), andere Mutige bauen Menschentürme (o. li.) oder nehmen auf Nägeln Platz (u. li.).

Am Montagmorgen wussten die 350 Schüler noch nicht, was sie am Donnerstag auf der Bühne vollbringen würden. Zweieinhalb Tage, ein paar Proben und eine nicht zu kleine Portion Aufregung später ist es dann schon so weit: Die Jugendlichen des Elisabeth-Gymnasiums baumeln am Trapez, löschen mit den bloßen Händen Feuer, lassen scheinbar Messer durch sich stecken oder balancieren auf dem Seil. Der Zirkus Elisabeth ist eröffnet. 

Mit dem Zirkusfestival feiert das Gymnasium in der Innenstadt seinen runden Geburtstag. 1863 wurde die Einrichtung - damals noch als reine Mädchenschule im Schloss - gegründet. 150 Jahre später wollte das Kollegium um Schulleiterin Manuel Weiss einen Weg finden, das Haus der gesamten Stadt zu präsentieren. Für die Schule, die als einziges staatliches Gymnasium im Rhein-Neckar-Raum ein Kunstprofil anbietet, war klar: Es sollte etwas Kreatives sein. Und etwas, bei dem alle mitmachen können.

Also Zirkus: Auf dem Toulonplatz wurde ein Zelt aufgebaut. Am Montag kamen die Zirkuspädagogen von "Zapp Zarapp" in die Schule. Als dann am gestrigen Donnerstag die erste Vorstellung beginnt, hat eigentlich nur das Wetter nicht mitgespielt. Es ist bitterkalt auf dem Toulonplatz, da kommt etwas wärmendes Lampenfieber den meisten wahrscheinlich nicht ungelegen. Davon lässt sich aber niemand etwas anmerken, als die Schüler in die Manege einziehen. 20 Flaggen haben sie dabei - von allen Nationen, aus denen sich die Schülerschaft zusammensetzt: der Libanon und Nigeria, Bosnien und Vietnam - und natürlich Deutschland und die Türkei. "Ihr seid eine Vielfalt, die zur Einheit wurde", sagt Bürgermeisterin Ulrike Freundlieb zur Begrüßung.

Das Elisabeth-Gymnasium wird in diesem Jahr 150 Jahre alt. Das Zirkusfestival auf dem Toulonplatz ist Auftakt der Feierlichkeiten zu diesem Jubiläum.

In dem eigens aufgebauten Zelt treten alle Schüler der Klassenstufen 5 bis 9 auf, unterstützt von den Zehntklässlern, Lehrern und Pädagogen des Zirkusprojekts "Zapp Zarapp". Erst am Montag wurde mit den Proben begonnen.

Weitere Vorstellungen finden am heutigen Freitag um 11 und 17 Uhr sowie am morgigen Samstag um 15  Uhr statt. Der Eintritt kostet fünf Euro für Erwachsene und drei Euro für 6- bis 18-Jährige.

Unterstützt wird die Schule bei dem Jubiläumsprojekt unter anderem von ihrem Förderverein, der MVV und der Firma Silbernagel.

Das Elisabeth-Gymnasium im Quadrat D 7 hat derzeit etwa 470 Schüler, die aus 20 verschiedenen Ländern stammen.

Mit den Worten "Träumen Sie mit uns, werden Sie wieder Kind" eröffnet Schulleiterin Manuela Weiss dann die Manege. Dass sie nur wenige Proben absolvieren konnten, merkt man den Akrobaten nicht an. Sie klettern auf Leitern, legen sich auf Nagelbretter und bringen natürlich auch als Clowns die rund 300 Zuschauer zum Lachen.

Deutscher Magie-Meister

Und dann kommt Tigran. Der Achtklässler ist erst seit diesem Jahr am Elisabeth-Gymnasium, doch der Jubel im Publikum zeigt, dass die meisten schon wissen, was er zu bieten hat: Zauberei der Spitzenklasse. 2011 ist der 13-Jährige Deutscher Meister der Magie und Manipulation geworden. In der Manege zeigt er Teile aus seinem Wettbewerbsprogramm. Er löst festverknotete Fesseln oder schleudert unzählige Spielkarten ins Publikum - keiner weiß, wo sie herkommen. In der Hand hält er sie zumindest nicht. Das Taschentuch, das er in ein Wasserglas steckt, verwandelt sich zu Konfettiregen. Wie das funktioniert, wird natürlich nicht verraten: Illusion gehört im Zirkus schließlich dazu.

Nach fast zwei Stunden brandet der Applaus im Zelt auf: Premiere geglückt. Draußen vor dem Zelt hüllen sich die jungen Artisten in warme Jacken und sammeln Komplimente von Mitschülern, Eltern und Lehrern ein. Neuntklässler Furkan ist mit sich und seinem Auftritt als Leiterakrobat zufrieden. "Hat alles gut geklappt", sagt er. Alles andere hätte er sich auch nicht erlauben können, meint er: "Wenn wir eine Panne gehabt hätten, dann hätten uns die anderen ja ausgelacht - aber natürlich nicht böse gemeint."

Auch bei Siebtklässlerin Lilia, die eben noch am Trapez hing, ist alles glattgegangen. Lampenfieber? Das war bei ihr kein Problem. "Das Rampenlicht hat so geblendet, da hat man gar nicht gesehen, wie viele Leute uns zugeschaut haben."

 

 

 

 
 


Sos y Victoria Petrosyan se autodenominan la nueva generación del quick change, tienen el Record Guiness de cambio de ropa y han ganado premios gracias a su creatividad, pero sobre todo, a la velocidad en la que ejecutan su acto.

Sos Petrosyan nació en Ereván (Armenia), es hijo del Director del Armenian State Cirus, aprendió diciplinas del circo como música, pantomima, acrobacia y gimnasia y se especializó en malabarismo y magia. Desarrolló un acto de malabares y ballet que obtuvo varios premios en festivales y con el que hizo giras por Europa.

Victoria también tuvo influencias circenses, sus padres son productores en el Jury Nikulin’s Circus de su natal Moskow (Rusia), comenzó a estudiar derecho pero en el 2000, junto con Sos crearon el acto de Quick Change con el que recorren el mundo.

Entre los premios más destacados de esta pareja de esposos están:

- Alemania – Ganadores del Guinness World Record en cambio de ropa en alta velocidad
Illusion 16 vestidos en 120 segundos

- China – septiembre de 2007 – 12 vestidos en 60 segundos

- Alemania – diciembre 2007. Magos del ańo, Premio otorgado por el Magic Circle

- Alemania -Best Variety Artists 2007 en el International Variety Festival “Showprice”

- Hungría – “Best Magic”. International Circus Festival en Budapest.

- Francia – Medalla de oro. Mandrak D’Or,1st premio en Moscow. ”Artists on the Stage”



 

 
 


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